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Willkommen zum Rettungsdienstkongress 2026! Wir freuen uns auf 7 spannende Tage mit dir. Wir führen dich kurz durch den Tag und sprechen darüber, welche Vorträge dich erwarten. Wir freuen uns auf dich!
Nach dem ersten "Ballon" im letzten Jahr jetzt der nächste Schritt – 7 Tage Beatmung, jeden Tag ein neues Thema. Nach allen Tagen hast du einen Gesamtüberblick von NIV bis zu invasiver Beatmung, von Abkürzungen hin zu "Ach, so ist das" . Notfallbeatmung einfach – das ist das Ziel der gesamten Reihe. Du kannst nicht an allen Tagen teilnehmen? Kein Problem, die Themen sind in sich geschlossen.
Wir schauen uns den KI-Assistenten "Copilot" genauer an und beleuchten unter anderem folgende Fragestellungen: Was ist der KI-Assistent Copilot? Wie arbeitet der Copilot? Wofür kann ich den Copiloten nutzen? Wie nutze ich den Copiloten? Dabei probieren wir ihn auch praktisch mit Nutzungsszenarien für den Rettungsdienst aus und diskutieren den Nutzen und die Risiken.
Abstand schützt – klingt plausibel, ist aber nur die halbe Wahrheit: Einsatzkräfte, die sich aus der Ferne einbringen, die Daten sammeln, Entscheidungen treffen sowie Einsätze führen oder unterstützen, haben mit besonderen psychischen Belastungen zu kämpfen. Der Workshop zeigt nicht nur, wo Belastungen entstehen, sondern gibt auch praxistaugliche Hinweise für den Umgang mit diesen.
Was tun, wenn hinter Lernschwierigkeiten mehr steckt? Erfahre, wie persönliche Lebensumstände das Lernen beeinflussen, wo Ausbildungsförderung an Grenzen stößt und wann Coaching oder Supervision sinnvoll sein können. Entdecke Fragen, die eine systemische Lernbegleitung erleichtern und neue Perspektiven eröffnen. Ein praxisnaher Blick auf individuelle Lernbegleitung – und die Zeit, die sie braucht.
Internationale Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung – wie gelingt der Weg zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss? Erfahre, welche Chancen und Hürden die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse mit sich bringt und wie Arbeitsagenturen und Förderangebote unterstützen können. Ein Praxisbericht zeigt, welche Herausforderungen ein zugewanderter Auszubildender erlebt hat und welche Unterstützungen ihm den erfolgreichen Ausbildungsabschluss ermöglicht haben.
Deine Auszubildenden nutzen KI wahrscheinlich längst. Die Frage ist nur: Nutzt du sie auch? In diesem interaktiven Workshop erfährst du, wie Künstliche Intelligenz dich in der Praxisanleitung unterstützen kann, welche Lernaufträge heute noch sinnvoll sind und wo die Grenzen der Technologie liegen. Mit praxisnahen Beispielen und der Möglichkeit, KI selbst auszuprobieren, erhältst du konkrete Ideen für deinen Ausbildungsalltag und lernst, KI als hilfreiches Werkzeug in der rettungsdienstlichen Ausbildung einzusetzen.
Das Freedom-House-Projekt, das 1966 in Pittsburgh vom in Österreich geborenen Anästhesie- und Reanimationspionier Univ.-Prof. Dr. Peter Safar initiiert wurde, gilt als Geburtsstunde der Paramedic-Ausbildung. Heute unterscheiden sich Ausbildungswege, Kompetenzen und Verantwortungsbereiche von Paramedics weltweit erheblich. Während einige Länder auf akademisierte Studiengänge setzen, dominieren andernorts berufsfachliche oder modulare Ausbildungsmodelle. Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über die Ausbildungssysteme für Paramedics in Europa, den USA und Australien, vergleicht Ausbildungsdauer, Qualifikationsniveaus, Kompetenzen und Einsatzspektren und diskutiert, welche Konzepte für die Weiterentwicklung des Berufsbildes Notfallsanitäter:in im deutschsprachigen Raum interessante Impulse liefern können.
Die schnelle Bestimmung von Laborparametern am Patientenbett (Point-of-Care [POC]) ist fester Bestandteil der klinischen Notfall- und Intensivmedizin. Eine Anwendung in der prähospitalen Notfallmedizin ist bis heute eher als Ausnahme anzusehen. Insbesondere die Blutgasanalyse (BGA) ist geeignet, wesentliche Informationen über akut behandlungsbedürftige Erkrankungen zu liefern. Die BGA kann hilfreich sein, um eine korrekte Behandlungsentscheidung zu treffen und dadurch möglicherweise das Outcome der Patient:innen zu verbessern. Durch eine BGA ist die quantitative Bestimmung und Berechnung relevanter Gaspartialdrücke in der Blutlösung sowie die Bewertung hämatologischer Parameter und Elektrolytkonzentrationen in venösen oder arteriellen Blutproben möglich. Im Vortrag sollen die Grundlagen des Verfahrens erläutert und mögliche Einsatzgebiete aufgezeigt werden.
Das neurologische Defizit ist eines der häufigsten Einsatzbilder – wie cool wäre es, wenn wir bereits am Einsatzort zwischen Hirnblutung und Ischämie unterscheiden könnten? In dieser Session werfen wir einen Blick auf aktuelle Zahlen und diskutieren sämtliche Neuigkeiten zum GFAP-Test.
Open Source Intelligence ist in aller Munde – doch welche Informationen über Rettungsdienstmitarbeitende sind tatsächlich frei zugänglich, und wie gefährlich ist das? Der Vortrag zeigt, wie Einzelne zum direkten Angriffsziel werden oder unbewusst zum Einfallstor für Datenspionage und den Diebstahl von Gesundheitsdaten werden. Er gibt konkrete Antworten darauf, wie man seine Zugänge absichert und warum Phishing-Angriffe immer persönlicher und besser werden.
Wenn es drauf ankommt, zählt jedes Wort – doch klassische Kommunikationswege stoßen in Krisen schnell an ihre Grenzen. Daniel Meurer und Angelika Schweimnitz zeigen, wie Krisenkommunikation gelingt, wenn man bewusst über den Tellerrand blickt: unkonventionell, klar und nah an den Menschen. Praxisnahe Impulse, die sich direkt in Einsatz, Wache und Leitstelle mitnehmen lassen.
Die Telenotfallmedizin ist in der Bundesrepublik Deutschland in vielen Bundesländern bereits weit verbreitet, in anderen ist die Etablierung im Gange. Die aktuelle Veranstaltung gibt eine Einführung in die Thematik, Indikationen und Kontraindikationen sowie Chancen und Limitationen dieses innovativen Werkzeugs.
Gerade im Zusammenhang mit dem §2a des NotSanG ist das Beherrschen einer Maßnahme in den Vordergrund gerückt. Denn nur dann darf sie angewendet werden. Was bedeutet das und wann kann man von "beherrschen" sprechen und welche Maßnahmen kommen dafür in Betracht?
Gibt es die perfekte Organisationsform? Vermutlich nicht – aber es gibt Unternehmen, die besonders gut funktionieren und aus Sicht ihrer Mitarbeiter besonders wertgeschätzt werden. In einer Studie hat Frederic Laloux eine große Zahl Unternehmen untersucht und dabei festgestellt, dass es Kriterien gibt, die den Erfolg wahrscheinlicher machen. In diesem Vortrag werfe ich einen Blick auf seine Erkenntnisse und die Frage: wie lässt sich Gesundheit gut organisieren? Welchen Beitrag kann Frederic Laloux und "New Work" dazu leisten?
Gemeinsam schauen wir uns an, wie wir uns sinnvoll und strukturiert auf die NotSan-Prüfung vorbereiten können. Dabei geht es um unterschiedliche Lernstrategien, hilfreiche Tipps für die Prüfungsvorbereitung und den Umgang mit der Aufregung vor den einzelnen Prüfungsteilen. Gleichzeitig soll genügend Raum für einen offenen Austausch bleiben, um Erfahrungen, Fragen und eigene Ideen miteinander zu teilen.
Die Analyse von Bewegungsmustern bei simulierten MANV Lagen führte bereits zu einer Reihe neuer Darstellungen und Erkenntnissen. In diesem Vortrag wird erklärt, wie die Bewegungsmuster von Personen dabei helfen können, Kommunikation zu dokumentieren und zu visualisieren.
Gamifizierung muss weder aufwendig noch teuer sein. Bereits mit einfachen Mitteln lassen sich Lerninhalte aktiver, motivierender und nachhaltiger gestalten. Im Vortrag werden praxiserprobte Ideen und Werkzeuge vorgestellt, die sich direkt in der Aus- und Weiterbildung einsetzen lassen. Neben konkreten Beispielen geht es auch um typische Stolpersteine, sinnvolle didaktische Planung und die Frage, wann Gamifizierung einen echten Mehrwert bietet – und wann weniger oft mehr ist. Der Vortrag richtet sich an alle, die ihren Unterricht interaktiver gestalten und neue Impulse für den eigenen Lehralltag mitnehmen möchten.
Notfallmedizinische Aus- und Fortbildung entwickelt sich weltweit kontinuierlich weiter. Doch welche Konzepte verfolgen nationale und internationale Kursformate, wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede, und welche Ansätze lassen sich in den eigenen Ausbildungsalltag übernehmen? Es werden etablierte Kursformate, ihre didaktischen Konzepte und Best-Practice-Beispiele vorgestellt. Ziel ist es, Impulse für die eigene Lehrtätigkeit zu gewinnen und durch den Blick über den Tellerrand neue Perspektiven für die Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst zu eröffnen.
Wie erleben Notfallsanitäte-Schüler:innen ihre Ausbildung auf der Rettungswache, im Klinikpraktikum und in der Berufsfachschule? Welche Erwartungen haben sie an Praxisanleitende, Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche – und was wünschen sie sich für eine erfolgreiche Lernumgebung? In einem offenen Dialog werden positive Erfahrungen, Herausforderungen und konstruktive Verbesserungsvorschläge gemeinsam diskutiert. Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis zu fördern und die Zusammenarbeit aller an der Ausbildung beteiligten Stellen zu stärken, um eine qualitativ hochwertige und praxisnahe dreijährige Ausbildung zu ermöglichen.
„Die sind doch mit dem Smartphone aufgewachsen – die können das automatisch." Ein Mythos, der die Rettungsdienst-Ausbildung ausbremst. Dieser Vortrag zeigt anhand aktueller Forschung, warum Digital Native nicht digital skilled bedeutet, welche Kompetenzen wirklich zählen – technisch, methodisch, sozial, personal – und wie digitale Tools erst durch reflektierte Mediendidaktik zu Lernwerkzeugen werden.
Vom Notruf über die Versorgung vor Ort bis zur Übergabe in der Klinik: Die digitale Rettungskette verspricht schnellere Abläufe und lückenlose Informationen. Jonas Bienzeisler zeigt, wo die Digitalisierung im Rettungsdienst heute steht, wo es noch Brüche gibt und wie ein durchgängiger Datenfluss gelingen kann. Ein Blick auf die Versorgungskette von morgen – und darauf, was es heute schon dafür braucht.
Wann wird Software zum Medizinprodukt – und was bedeutet der EU AI Act für KI-Anwendungen im Rettungsdienst? Prof. Myriam Lipprandt bringt Licht in das Zusammenspiel von Medizinprodukterecht, Medical Software und künstlicher Intelligenz. Kompakt und verständlich zeigt sie, worauf es bei Entwicklung, Einführung und Nutzung digitaler Tools ankommt – damit Innovation und Rechtssicherheit Hand in Hand gehen.
Daten, die nicht fließen, helfen niemandem – schon gar nicht im Notfall. Prof. Dr. Sylvia Thun zeigt dir, wie der Standard FHIR die Schnittstellen zwischen Rettungsdienst, Leitstelle und Klinik verbinden kann. Sie gibt einen Überblick über den aktuellen Stand und die Perspektiven für eine wirklich vernetzte Rettungskette.
Entscheidungsunterstützung, automatisierte Dokumentation, intelligente Disposition: Künstliche Intelligenz wird den Rettungsdienst grundlegend verändern. Stefan Martini wagt einen fundierten Blick nach vorn – auf Chancen, realistische Einsatzszenarien und die Grenzen der Technik. Ein Vortrag für alle, die die Zukunft ihres Berufs aktiv mitgestalten wollen.
Der Cyberangriff auf Stryker legte zeitweise auch die digitale Krankenhauseinweisung, die Voranmeldung und die Telemetrieübertragung von EKG-Daten an Kliniken lahm – ein Weckruf für den Umgang mit Medizinprodukten. Der Vortrag nimmt Phishing, BYOD und Lessons Learned aus aktuellen Vorfällen in den Blick und zeigt, wie sich Wachen und Mitarbeitende wirksam schützen können.