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Der Kinder-Tag
Der Gebrauch und die Lesart des Mutterpasses ist häufig unbekannt und doch können die richtigen Informationen helfen, schnell und zielgerichtet eine Schwangerschaft zu beurteilen. Nie mehr willenlos rumblättern, sondern schnell die richtigen Seiten finden- darum soll es in dem Vortrag gehen.
Die Wahrscheinlichkeit spricht dagegen - doch was, wenn die unaufhaltbare präklinische Geburt etwas anderes zeigt als eine unkomplizierte Kindslage? In vielen Seminaren wurde immer wieder der Wunsch geäußert nach einer Fortsetzung, wenn die Geburt nicht reibungslos verläuft. In einer schmalen Gratwanderung zwischen präklinischen Gegebenheiten und wenigen technischen Möglichkeiten sollen in diesem Seminar die Do's an Don'ts erörtert werden.
Unerwartete Hausgeburten stellen den Rettungsdienst vor besondere Herausforderungen – vor allem, wenn der Start ins Leben nicht reibungslos verläuft. Was tun, wenn das Neugeborene nicht atmet, die APGAR-Werte kritisch sind oder eine Reanimation nötig wird? In diesem Vortrag geht es um die strukturierte Erstversorgung von Neugeborenen und das präklinische Management neonatologischer Notfälle – praxisnah, fallbasiert und mit klaren Handlungsempfehlungen. Für alle, die vorbereitet sein wollen, wenn das Wohnzimmer plötzlich zum Kreißsaal wird.
Viele Rettungsdienstler glauben, pädiatrische Notfälle zu beherrschen – die Realität sieht oft anders aus. In dieser Session bleuchte ich, warum ich denke, dass wir hinter unseren eigenen Ansprüchen zurückbleiben, aber auch wie wir gezielt besser werden können und warum regelmäßige, praxisnahe Fortbildung und Governance der Schlüssel ist. Ehrlich, praxisnah, motivierend – für alle, die weiter kommen wollen.
Kindernotfälle sind immer wieder mit großer Unsicherheit und emotionaler Belastung im Team verbunden. Neben der medizinischen Versorgung stellt auch der Umgang mit den Eltern und Geschwisterkindern den Rettungsdienst gerade in dynamischen Situationen immer wieder vor Herausforderungen. Wir wollen daher versuchen, Do´s und Dont´s im Umgang mit Kindern und Angehörigen heraus zu arbeiten und gemeinsam einen roten Faden für solche Situationen zu entwickeln.
Auch wenn pädiatrische Notfälle nur einen kleinen Teil unseres Alltags ausmachen, gehören sie zu den emotional und medizinisch anspruchsvollsten Einsätzen. Kinder kühlen deutlich schneller aus als Erwachsene – und Hypothermie ist oft schwer zu erkennen, da die Zeichen subtil sein können. Umso wichtiger ist es, diese Notfälle frühzeitig zu identifizieren und gezielt zu behandeln. Lassen Sie uns also gemeinsam eintauchen in ein Thema, das klein klingt – aber oft große Wirkung zeigt.
Ein Kleinkind, das sich beim Griff nach dem Wasserkocher schwer verbrüht.Ein Säugling, der in der Sommersonne im Kinderwagen überhitzt.Ein Kind, das nach der Sportstunde kollabiert – ausgezehrt von Hitze und Flüssigkeitsmangel. Was all diese Situationen verbindet, ist nicht nur die plötzliche Dramatik, sondern auch die Komplexität: Kinderhaut ist empfindlicher, ihr Flüssigkeitshaushalt instabiler, ihre Schmerzwahrnehmung oft schwer einschätzbar. Haut, Hitze und kindliche Physiologie – diese Konstellation fordert uns in medizinischer und menschlicher Hinsicht heraus. Und sie verlangt von uns: schnelles Handeln, klares Denken und ein tiefes Verständnis für die kindliche Reaktion auf thermische Belastungen.