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Nach dem Kongresstag kannst du auf dieser Seite die Vortragsaufzeichnungen der einzelnen Vorträge aufrufen.
Bergfest! Wir führen dich kurz durch den Tag und sprechen darüber, welche Vorträge dich erwarten. Wir freuen uns auf dich!
Nach dem ersten "Ballon" im letzten Jahr jetzt der nächste Schritt – 7 Tage Beatmung, jeden Tag ein neues Thema. Nach allen Tagen hast du einen Gesamtüberblick von NIV bis zu invasiver Beatmung, von Abkürzungen hin zu "Ach, so ist das" . Notfallbeatmung einfach – das ist das Ziel der gesamten Reihe. Du kannst nicht an allen Tagen teilnehmen? Kein Problem, die Themen sind in sich geschlossen.
Die Auswirkungen der Klimakrise haben gravierende Folgen für das Gesundheitswesen – sowohl medizinisch als auch taktisch und organisatorisch. Gleichzeitig müssen das Gesundheitswesen und der Rettungsdienst auch (mehr) Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Der Vortrag beleuchtet Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten für Akteur:innen im Gesundheitswesen.
Wir kennen es alle: Der Rettungsdienst ist als Engpassberuf von hoher Fluktuation und geringer Verweildauer geprägt – gut ausgebildete Menschen wandern allzu schnell wieder ab. Aktuelle Projekte und Reformen sind richtig und wichtig – aber auch das Potenzial älterer Mitarbeiter:innen kann einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Gestaltung des deutschen Rettungsdienstes darstellen. Der Vortrag beleuchtet die Ressourcen älterer NotSan im Rahmen einer qualitativen Interviewstudie.
This presentation will introduce how South Korea has developed its CBRN preparedness mindset while living next to a persistent security threat. It will discuss the practical lessons that European emergency medical services, civil protection agencies, and disaster medicine systems can learn from the Korean experience. The session will also highlight the importance of integrating clinical preparedness, civil protection planning, public communication, and scenario-based education for future CBRN incidents.
Der Sudan zählt zu den ärmsten Ländern weltweit. Medizinische Hilfe durch Material ist dringend erforderlich, aber Ausbildung ist auch wichtig. Erweiterte Maßnahmen bei lebensbedrohlichen Notfällen zu unterrichten hilft Pflegenden und Ärzt:innen gleichermaßen.
Im Notfalleinsatz zählt jede Sekunde – besonders bei schwangeren Patientinnen. Der Mutterpass ist hier ein zentrales medizinisches Dokument, wirkt auf den ersten Blick durch seine zahlreichen Abkürzungen und Tabellen jedoch oft unübersichtlich. Dieser Vortrag bringt Licht ins Dunkel und vermittelt kompakt das nötige Wissen für den Rettungsdienst: Grundlagen: Wie ist der Mutterpass strukturiert und wie liest man ihn effizient? Fachsprache & Abkürzungen: Das „Fachchinesisch“ schnell und sicher entziffern. Relevante Inhalte im Notfall: Welche Angaben (z. B. Gestationsalter, Risikofaktoren, Blutgruppe, Vorerkrankungen) sind für die Erstversorgung und den Transport wirklich entscheidend? Nach dem Vortrag nutzt ihr den Mutterpass im Notfall als schnelles, wertvolles Werkzeug zur Patientensicherheit.
Notfälle in der Schwangerschaft stellen das Rettungsdienstpersonal vor besondere fachliche und emotionale Herausforderungen. Neben der akuten medizinischen Versorgung müssen organisatorische Abläufe und Schnittstellen reibungslos ineinandergreifen, um Mutter und Kind optimal zu schützen. Dieser Vortrag bietet praxisnahe Orientierung und konkrete Handlungsoptionen für den Einsatzalltag: Erstversorgung und Notfallmanagement bei verschiedenen Einsatzszenarien; Welches Zielkrankenhaus ist das richtige? Versorgungsstufen (Perinatalzentren Level I–III vs. Regelversorgung) richtig einschätzen und ansteuern; Strukturierte und zielgerichtete Übergabe an das Fachpersonal im Kreißsaal – Informationen auf den Punkt bringen, um wertvolle Zeit zu sparen. Das Ziel: Mehr Handlungssicherheit in komplexen Einsatzszenarien sowie eine reibungslose Schnittstellenkommunikation zwischen Rettungsdienst und dem Kreißsaal.
Wer in Stäben keine Fehler macht, hat vermutlich noch nie unter Druck entschieden. Zeitdruck, Informationsmangel, Hierarchien und widersprüchliche Lagebilder gehören zum Alltag von Krisenstäben. Fehler sind dabei unvermeidbar – entscheidend ist der Umgang mit ihnen. Der Vortrag verbindet aktuelle Erkenntnisse zur Fehlerkultur mit praxisnahen Einsatzbeispielen und zeigt, wie lernfähige Stäbe entstehen.
Die Katastrophe von Ramstein veränderte den Bevölkerungsschutz nachhaltig. Viele Konzepte, die heute bei einem Massenanfall von Verletzten selbstverständlich erscheinen, entstanden nicht am Reißbrett – sondern als Antwort auf die Erfahrungen dieses Einsatzes. Der Vortrag zeigt, welche medizinischen und taktischen Schwachstellen 1988 sichtbar wurden und wie daraus moderne Verfahren wie strukturierte Sichtung, Transportsteuerung, Führungsorganisation, psychosoziale Notfallversorgung und standardisierte Medizintechnik entstanden. Eine Reise durch fast vier Jahrzehnte Weiterentwicklung des MANV-Managements – mit direktem Bezug zur heutigen Einsatzpraxis.
Seltene Dinge stellen uns vor Herausforderungen. Herausforderungen, die wir nicht meistern können, denn wir beherrschen sie nicht gut und sicher. Was aber für uns alle wichtig ist, ist das Befassen mit dem Thema… zu schauen was gut lief und was weniger gut gelaufen ist. Ein MANV mit 5 Reanimationen, alle kontaminiert. Alle intoxikiert. Was ist die Erkenntnis dieses Einsatzes und welche Konsequenzen erwachsen daraus auch im Hinblick auf potentiell bedrohliche Lagen durch Terrorismus und Krisen weltweit.
CBRN-Gefahren sind längst nicht mehr nur Sondereinsätzen vorbehalten – sie können sich auch im vermeintlich klassischen Feuerwehreinsatz verstecken. Während die Einsatzstellenhygiene bei der Feuerwehr längst etabliert ist, fehlt im Rettungsdienst oft das Bewusstsein für Kontaminationsverschleppung, etwa nach einem Brandeinsatz. Der Vortrag zeigt anhand realer Fälle, worauf es ankommt – und wo der Rettungsdienst nachziehen muss.
Palliative Situationen gehören zum Alltag im Rettungsdienst – sind aber in Ausbildung und Training oft weniger präsent als Reanimation und Akutmedizin. Die Session zeigt, wie Palliative Care, SAPV und Rettungsdienst zusammenspielen können und wie Letzte Hilfe professionell hilft, andere Berufsgruppen besser zu verstehen. Für mehr Handlungssicherheit, gute Zusammenarbeit und ein gemeinsames Ziel: Würdeerleben für Patient:innen – #umsorgtbiszuletzt.
Operationsplan Deutschland, Host Nation Support, ZMZ, Klimawandel, demografischer Wandel, Urbanisierung und Heavy User – der Bevölkerungsschutz steht vor einer Vielzahl paralleler Herausforderungen. Der Vortrag ordnet diese Entwicklungen ein und zeigt, wie ihnen heute und in Zukunft begegnet werden kann.
Warum SGA ein wichtiger Versorgungsbestandteil ist und warum es Zeit wird, auf Fakten und nicht auf Mythen zu achten!
Gute Führung im Rettungsdienst ist weit mehr als eine Qualifikation auf dem Papier: Sie ist das Fundament in der Chaosphase jedes Einsatzes. Wir beleuchten Führungsstrukturen nach FwDV 100 und schauen ehrlich darauf, wo Führung unter extremem Stress an ihre Grenzen stößt und wie wir trotzdem handlungsfähig bleiben. Ein knackiger Impuls für alle, die als Erste am Einsatzort die Orientierung geben müssen.