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Der Vortrag gibt einen Einblick in die prähospitale ECPR-Versorgung (OHeCPR) durch das MIC-Team Stuttgart. Anhand eigener Einsatzerfahrungen werden Indikationsstellung, Patienten- und Einsatzselektion, logistische Herausforderungen sowie Zeitfaktoren und klinische Ergebnisse diskutiert. Ergänzend werden aktuelle Evidenz, Leitlinienempfehlungen und praktische Aspekte der Implementierung eines präklinischen ECPR-Programms vorgestellt.
Was lange währt wird auch dieses Mal bestimmt nicht gut! Mit einem schicken neuen Digital-Teaching-Award im Gepäck und einer noch stylischeren Sonnenbrille heißt es wieder: Kopf aus, Quiz an! Packt euch euer Handy, macht euer Kaltgetränk auf und startet mit einem lockeren Quiz irgendwo zwischen Lehrreich und Quatsch in den Samstag Abend.
Nach dem ersten "ballon" im letzten Jahr jetzt nun der nächste Schritt - 7 Tage Beatmung, jeden Tag ein neues Thema. Nach allen Tagen hast Du einen Gesamtüberblick von NIV zu invasiver Beatmung, von Abkürzungen zu "Ach so ist das" . Notfallbeatmung einfach - das ist das Ziel der gesamten Reihe. Du kannst nicht alle Tage - kein Problem, die Themen sind in sich geschlossen.
Die Sepsis wird präklinisch häufig nicht erkannt – insbesondere, wenn der Infektionsfokus nicht offensichtlich ist. Dieser Vortrag schärft den Blick für atypische Präsentationen und unspezifische Symptome bei Kindern und Erwachsenen. Anhand realitätsnaher Fallbeispiele werden typische diagnostische Fallstricke aufgezeigt. Ziel ist es, die Sensibilität für Sepsis zu erhöhen und frühzeitig die richtigen Maßnahmen einzuleiten.
Aufbauend auf der Problematik der häufig verzögerten Diagnosestellung vermittelt dieser Vortrag konkrete Strategien zur präklinischen Versorgung von Sepsis Patienten. Inhalte sind strukturierte Einschätzung, differenzierte Volumentherapie, frühzeitige Eskalation sowie Priorisierung von Maßnahmen im Rettungsdienst. Besonderheiten zwischen pädiatrischen und erwachsenen Patienten werden klar herausgearbeitet, um Handlungssicherheit in beiden Patientengruppen zu gewährleisten.
Neben den bekannten Notfällen gibt es eine Vielzahl seltener oder atypischer Krankheitsbilder, die präklinisch leicht übersehen werden. Dieser Vortrag widmet sich genau diesen „blinden Flecken“: von metabolischen Entgleisungen über seltene neurologische Erkrankungen bis hin zu atypischen Infektionsverläufen. Ziel ist es, diagnostisches Denken zu erweitern und Sicherheit im Umgang mit ungewöhnlichen Einsatzsituationen zu schaffen.
Die Anaphylaxie beim Kind ist ein zeitkritischer Notfall mit oft dynamischem Verlauf. Dieser Vortrag vermittelt ein klares, leitlinienorientiertes Vorgehen – von der frühzeitigen Erkennung bis zur konsequenten Therapie. Im Fokus stehen die richtige Indikation und Applikation von Adrenalin, Dosierungssicherheit sowie das Management schwerer Verläufe. Häufige Fehler im präklinischen Setting werden gezielt adressiert.
Bei einem außerklinischen Herz-Kreislaufstillstand entscheidet jede Minute: Reanimationsmaßnahmen und – sofern indiziert – Frühdefibrillation sollten daher bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes erfolgen. Diese Session zeigt, wie smartphonebasierte First-Responder-Systeme, Public-Access-Defibrillation und AED-Drohnen die Überlebenschancen messbar verbessern. Anhand aktueller Daten und Praxisbeispiele erfahren Sie, wo wir stehen, was bereits funktioniert – und welche nächsten Schritte für eine flächendeckende Umsetzung entscheidend sind.
Die bestmögliche notfallmedizinische Versorgung im Rettungsdienst kann durch Handlungsanweisungen und SOP's beschrieben und geschult oder anhand der Routinedokumentation analysiert werden. Wie sie allerdings am Patienten tatsächlich erfolgt, kann am besten im Einsatz beobachtet werden. Wir wollen beschreiben, ob strukturierte Supervision als neues Tool im Rettungsdienst einen Beitrag zur Qualitätssicherung und -verbesserung leisten kann.
Eine LIVE-Übung
Für viele vielleicht schon ein alter Hut, für manche aber doch noch neu? Gibt es STEMI und NSTEMI nicht mehr? Dieser Vortrag soll Orientierungshilfe sein und Einblicke in die rettungsdienstliche Diagnose „ACS“ und seine Praxisrelevanz für den interventionellen Kardiologen ermöglichen. Im Anschluss fällt vielleicht die Entscheidung etwas leichter, wie man am besten mit einem auffälligen EKG im ACS umgeht.
"ABO oder Rhesus-positiv" - das ist vermutlich fast jedem ein Begriff. Das es noch über 40 weitere Blutgruppensysteme gibt und es immer mehr werden - das wissen nur wenige. Was sind Blutgruppen eigentlich? Braucht "Mutter Natur" sie überhaupt? Und was hat das Immunsystem damit zu tun? In diesem Vortrag werfe ich mal einen ungewöhnlichen Blick auf ABO und Co. und vielleicht einigen überraschenden Fakten aus dem Blutgruppen-Universum.