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Nach dem Kongresstag kannst du auf dieser Seite die Vortragsaufzeichnungen der einzelnen Vorträge aufrufen.
Willkommen zum dritten Kongresstag: Wir führen dich kurz durch den Tag und sprechen darüber, welche Vorträge dich erwarten. Wir freuen uns auf dich!
Der Vortrag gibt einen Einblick in die prähospitale ECPR-Versorgung (OHeCPR) durch das MIC-Team Stuttgart. Anhand eigener Einsatzerfahrungen werden Indikationsstellung, Patient:innen- und Einsatzselektion, logistische Herausforderungen sowie Zeitfaktoren und klinische Ergebnisse diskutiert. Ergänzend werden aktuelle Evidenz, Leitlinienempfehlungen und praktische Aspekte der Implementierung eines präklinischen ECPR-Programms vorgestellt.
Was lange währt, wird auch dieses Mal bestimmt nicht gut! Mit einem schicken neuen Digital-Teaching-Award im Gepäck und einer noch stylischeren Sonnenbrille heißt es wieder: Kopf aus, Quiz an! Packt euch euer Handy, macht euer Kaltgetränk auf und startet mit einem lockeren Quiz irgendwo zwischen lehrreich und Quatsch in den Samstagabend.
Nach dem ersten "Ballon" im letzten Jahr jetzt der nächste Schritt – 7 Tage Beatmung, jeden Tag ein neues Thema. Nach allen Tagen hast du einen Gesamtüberblick von NIV bis zu invasiver Beatmung, von Abkürzungen hin zu "Ach, so ist das" . Notfallbeatmung einfach – das ist das Ziel der gesamten Reihe. Du kannst nicht an allen Tagen teilnehmen? Kein Problem, die Themen sind in sich geschlossen.
Die Sepsis wird präklinisch häufig nicht erkannt – insbesondere, wenn der Infektionsfokus nicht offensichtlich ist. Dieser Vortrag schärft den Blick für atypische Präsentationen und unspezifische Symptome bei Kindern und Erwachsenen. Anhand realitätsnaher Fallbeispiele werden typische diagnostische Fallstricke aufgezeigt. Ziel ist es, die Sensibilität für Sepsis zu erhöhen und frühzeitig die richtigen Maßnahmen einzuleiten.
Aufbauend auf der Problematik der häufig verzögerten Diagnosestellung vermittelt dieser Vortrag konkrete Strategien zur präklinischen Versorgung von Sepsis-Patient:innen. Inhalte sind strukturierte Einschätzung, differenzierte Volumentherapie, frühzeitige Eskalation sowie Priorisierung von Maßnahmen im Rettungsdienst. Besonderheiten zwischen pädiatrischen und erwachsenen Patient:innen werden klar herausgearbeitet, um Handlungssicherheit in beiden Patientengruppen zu gewährleisten.
Neben den bekannten Notfällen gibt es eine Vielzahl seltener oder atypischer Krankheitsbilder, die präklinisch leicht übersehen werden. Dieser Vortrag widmet sich genau diesen "blinden Flecken“: von metabolischen Entgleisungen über seltene neurologische Erkrankungen bis hin zu atypischen Infektionsverläufen. Ziel ist es, diagnostisches Denken zu erweitern und Sicherheit im Umgang mit ungewöhnlichen Einsatzsituationen zu schaffen.
Die Anaphylaxie beim Kind ist ein zeitkritischer Notfall mit oft dynamischem Verlauf. Dieser Vortrag vermittelt ein klares, leitlinienorientiertes Vorgehen – von der frühzeitigen Erkennung bis zur konsequenten Therapie. Im Fokus stehen die richtige Indikation und Applikation von Adrenalin, Dosierungssicherheit sowie das Management schwerer Verläufe. Häufige Fehler im präklinischen Setting werden gezielt adressiert.
Bei einem außerklinischen Herz-Kreislaufstillstand entscheidet jede Minute: Reanimationsmaßnahmen und – sofern indiziert – Frühdefibrillation sollten daher bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes erfolgen. Diese Session zeigt, wie smartphonebasierte First-Responder-Systeme, Public-Access-Defibrillation und AED-Drohnen die Überlebenschancen messbar verbessern. Anhand aktueller Daten und Praxisbeispiele erfahren Sie, wo wir stehen, was bereits funktioniert – und welche nächsten Schritte für eine flächendeckende Umsetzung entscheidend sind.
Die Kapnographie ist bei Patienten mit gesichertem Atemweg seit Jahren ein etablierter Bestandteil des Monitorings und hat die Sicherheit in der Notfallmedizin deutlich erhöht. Doch ist ihr Einsatz wirklich auf intubierte Patienten beschränkt? Auch bei spontan atmenden Patienten kann die Kapnographie wertvolle zusätzliche Informationen liefern – vorausgesetzt, man weiß, wie die Messwerte richtig zu interpretieren sind. In diesem Vortrag beleuchten wir die Möglichkeiten und Grenzen der Kapnographie bei Spontanatmung. Welche Patienten profitieren von dieser zusätzlichen Monitoringmethode? Welche Informationen liefert die Kapnographie – und wo liegen ihre Grenzen? Ein praxisnaher Blick auf eine Monitoringmethode, die mehr kann, als nur die Tubuslage zu bestätigen.
Die bestmögliche notfallmedizinische Versorgung im Rettungsdienst kann durch Handlungsanweisungen und SOPs beschrieben und geschult oder anhand der Routinedokumentation analysiert werden. Wie sie allerdings an Patient:innen tatsächlich erfolgt, kann am besten im Einsatz beobachtet werden. Wir wollen beschreiben, ob strukturierte Supervision als neues Tool im Rettungsdienst einen Beitrag zur Qualitätssicherung und -verbesserung leisten kann.
Eine LIVE-Übung.
Für viele vielleicht schon ein alter Hut, für manche aber doch noch neu? Gibt es STEMI und NSTEMI nicht mehr? Dieser Vortrag soll Orientierungshilfe sein und Einblicke in die rettungsdienstliche Diagnose „ACS“ und seine Praxisrelevanz für den interventionellen Kardiologen ermöglichen. Im Anschluss fällt vielleicht die Entscheidung etwas leichter, wie man am besten mit einem auffälligen EKG im ACS umgeht.
Tiere- oft heiß geliebt und in engem Kontakt mit den Meschen. Aber sie geben manchmal nicht nur Zuneigung zurück, sondern können- auch als Haustiere- ernsthafte Erkrankungen übertragen. Daher sind Informationen über Tierhaltung manchmal der Schlüssel in der Anamnese, der zur Diagnose führt.
Es gibt viele unterschiedliche Diabetesformen- und jede hat ihre eigenen Besonderheiten. Und auch das Diabetesmanagement hat so seine Tücken ... Ein Blick auf unterschiedliche Diabetestypen, relevante Pathomechanismen und Formen des Diabetesmanagements.
Die Anzahl an adipösen Menschen in der sogenannten „ersten Welt“ steigt stetig an, regelmäßig haben wir im Rettungsdienst Kontakt zu adipösen Patient:innen. Doch welche Probleme erwarten uns bei kritisch kranken Patient:innen mit morbider Adipositas? In diesem Vortrag beschäftigen wir uns tiefergehend mit dem Krankheitsbild der Adipositas und hören Erfahrungsberichte aus einem der größten Zentren für Adipositaschirurgie in Deutschland.
Das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) ist eines der häufigsten Verletzungen in der Notfallmedizin. Je höhergradig es ist, desto wichtiger sind die korrekte Einordnung und die Einhaltung relevanter Behandlungsprinzipien. In diesem Vortrag sollen die wichtigen Pathomechanismen des SHT beschrieben und die wichtigsten präklinischen Maßnahmen benannt werden.
"ABO oder Rhesus-positiv" – das ist vermutlich fast jedem ein Begriff. Das es noch über 40 weitere Blutgruppensysteme gibt und es immer mehr werden – das wissen nur wenige. Was sind Blutgruppen eigentlich? Braucht "Mutter Natur" sie überhaupt? Und was hat das Immunsystem damit zu tun? In diesem Vortrag werfe ich mal einen ungewöhnlichen Blick auf ABO und Co. und vielleicht einigen überraschenden Fakten aus dem Blutgruppen-Universum.